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2026 EN
Segev Einav · Hochman Yael · Jedwab Merav
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ABSTRACT The current study examines the perceptions of Israeli social workers during the Israel–Hamas war regarding evacuated families with young children, the interventions they implemented and their experiences of working with these families within a shared traumatic reality. The study adds to the limited literature on the wartime implications and interventions for families with young children during prolonged evacuation. Eleven social workers were interviewed during the families' return to their homes after 9 months of displacement. Four small group interviews and two in‐depth interviews were conducted with social workers. The findings indicated that from the social workers' perspective, the boundaries within the evacuated families and the families' external boundaries became blurred and that boundaries were a central focus of the interventions. This was accompanied by a blurring of boundaries between the personal and professional spheres for the social workers, who were experiencing the shared traumatic reality. The implications emphasize the destabilizing of boundaries within families with young children during evacuation, the professional interventions that should be prioritized in such situations and the need for emotional and professional support for social workers who assist these families while grappling with similar experiences.
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2026 EN
Gur Ayelet · Sarusi Neora · Katz Inbal Bechar
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ABSTRACT Individuals with disabilities, particularly those with autism spectrum disorders (ASD), are highly vulnerable during times of war. This study explored the experiences of Israeli parents of children with ASD during the Swords of Iron War, focusing on community resilience, psychological distress and parental self‐efficacy. The study aimed to investigate the relationship between community resilience and parental self‐efficacy, considering the potential mediating role of psychological distress (stress, anxiety and depression). A mixed‐method approach was employed, involving an online questionnaire completed by 80 parents and in‐depth interviews with six parents. Quantitative data were analysed using correlation, regression and mediation analyses, while qualitative data underwent thematic and categorical analysis. Results indicated that higher levels of community resilience were associated with lower levels of psychological distress and higher parental self‐efficacy. Psychological distress significantly mediated the relationship between community resilience and parental self‐efficacy. Qualitative findings complemented the quantitative trends, highlighting the importance of community resilience in mitigating psychological distress and enhancing parental self‐efficacy. We discussed these results within the frameworks of ecological systems theory, Bandura's self‐efficacy theory and the ABCX model, offering implications for research, practice and policy.
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2026 EN
Baark Josefine · Sheen Annabel
ABSTRACT In the run up to the Imperial War Museum's exhibition “Northern Ireland: Living with the Troubles,” the museum released five videos on YouTube relating to the conflict in Northern Ireland and the exhibition. Based on a collaboration between the producer of the films, Sheen and researcher, Baark, this article delves into the questions, approaches, and challenges that arose in production. Given the subject matter, the article focuses on how “contested narratives,” the curatorial lodestar proposed by the curator of the exhibition, impacted the video production. Within this project, decolonial frameworks were foundational to our analysis of how the films complimented the exhibition, engaged with the history of Northern Ireland, drew on multivocality, and reached online audiences. While the article describes the project and its processes, it also seeks to propose filmmaking in museums as an important tool for creating decolonial opportunities and afterlives of exhibitions.
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2026 DE
Heuer Ruben · Paulmann Maren · Mockenhaupt Maja
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Zusammenfassung Hintergrund und Ziele Epidermale Nekrolyse ist eine seltene, aber schwere Hautreaktion mit hoher Letalität. Zur Wirksamkeit systemischer immunmodulatorischer Therapien (SIT) liegt wenig Evidenz vor. Ziel unserer systematischen Übersichtsarbeit war der Vergleich von SIT mit supportiver Therapie oder untereinander. Patienten und Methoden Es wurden randomisierte kontrollierte Studien und kontrollierte Beobachtungsstudien (≥ 5 Patienten jeden Alters pro Behandlungsarm) unter Verwendung der internationalen Konsensus‐Klassifikation für EN (Bastuji‐Garin, 1993) ohne signifikante Unterschiede der Ausgangswerte eingeschlossen. Wir durchsuchten MEDLINE, Embase und Cochrane CENTRAL (1. Januar 1993 bis 22. Januar 2024). Zwei Untersucher extrahierten unabhängig voneinander Studiencharakteristika und Ergebnisdaten. Eine Random‐Effects ‐Metaanalyse wurde durchgeführt. Ergebnisse Der primäre Endpunkt war die Letalität. Sekundäre Endpunkte umfassten Krankenhausaufenthaltsdauer, Zeit bis zur vollständigen Reepithelisierung, Komplikationen und Folgeerscheinungen. 43 Studien mit 58 Behandlungsvergleichen wurden ausgewertet. Im Vergleich zur supportiven Therapie zeigte lediglich Etanercept einen signifikanten Letalitätsvorteil (RR 0,32, 95%‐KI 0,11–0,93; GRADE: unzureichende Präzision/unklare klinische Bedeutung). Ciclosporin war IVIG hinsichtlich der Letalität überlegen (RR 0,18, 95%‐KI 0,05–0,58), und Kortikosteroide plus IVIG reduzierten schwere Komplikationen im Vergleich zu Kortikosteroiden allein (Sepsis, RR 0,77, 95%‐KI 0,31–0,77). Im Vergleich zur supportiven Therapie zeigte lediglich Etanercept einen signifikanten Letalitätsvorteil (RR 0,32, 95%‐KI 0,11–0,93; GRADE: unzureichende Präzision/unklare klinische Bedeutung). Schlussfolgerungen Es gibt keine eindeutigen Belege für die Überlegenheit von SIT gegenüber der supportiven Behandlung, die nach wie vor die primäre Behandlung bei EN darstellt.
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2026 DE
Caro Raffaele Dante Caposiena · Orlova Victoria · Meo Nicola Di
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Zusammenfassung Hintergrund und Ziele Alopecia areata (AA) ist eine Autoimmunerkrankung, die Haarausfall hervorruft. Die Diagnose wird klinisch gestellt und durch Trichoskopie unterstützt. Die Trichoskopie erfordert jedoch eine Spezialausbildung. Deep‐Learning ‐Modelle können die Diagnose und Behandlung von AA möglicherweise unterstützen. Ziel dieser Studie war die Entwicklung eines Deep‐Learning ‐Frameworks für die Diagnose von AA und zur Bestimmung des Aktivitätsniveaus der AA. Patienten und Methoden Anhand einer retrospektiven Analyse trichoskopischer Bilder von Patienten mit Erkrankungen der Kopfhaut und gesunden Kontrollen wurde ein zweistufiges Deep‐Learning‐ Modell entwickelt. Stufe‐1 des Modells hatte das Ziel, eine AA‐Erkrankung von anderen Erkrankungen der Kopfhaut sowie von gesunden Kontrollteilnehmern zu unterscheiden. In Stufe‐2 sollte ein Modell für die Erkennung des Aktivitätsniveaus der AA trainiert werden, den AA‐Datensatz in aktive AA, inaktive AA und AA mit Nachwachsen der Haare einzuteilen. Ergebnisse In Stufe‐1 wurden eine Gesamtgenauigkeit von 88,92% und ein F1‐Score von 88,17% mit einer Fähigkeit zur Unterscheidung von AA von 90,98% erzielt. In Stufe‐2 wurden eine Genauigkeit von 83,33% und ein F1‐Score von 83,36% erreicht. Schlussfolgerungen Unsere Studie zeigt erstmals die mögliche Verwendung künstlicher Intelligenz bei der Diagnose und Stadieneinteilung der AA und ermöglicht daher genauere Diagnosen und eine bessere Versorgung.
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2026 DE
GeroldingerSimić Marija · González Ana E. Aguilar · Exler Gerald
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Zusammenfassung Hintergrund und Ziele Systemische Sklerose (SSc) ist eine seltene, chronische Autoimmunerkrankung, die durch Fibrose der Haut und/oder der inneren Organe gekennzeichnet ist. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass subkutanes Fettgewebe zur systemischen Entzündung und Fibrose bei SSc beitragen kann. Ziel dieser Studie war eine umfassende Analyse der Zusammensetzung von Immunzellen bei SSc durch gleichzeitige Untersuchung von Blut, Haut und subkutanem Fettgewebe. Patienten und Methoden Mittels spektraler Durchflusszytometrie erstellten wir Profile der wichtigsten Untergruppen von Immunzellen und untersuchten deren Assoziationen mit klinischen Merkmalen von SSc. Ergebnisse Patienten mit leichter Hautfibrose (niedrige mRSS) wiesen vermehrt cDC1‐, moDC‐ und ThGM‐CSF‐Zellen in der Haut auf, zusammen mit einem Zustrom von Th22‐Zellen und reduzierten terminalen NK‐Zellen im subkutanen Fettgewebe. SSc‐Patienten mit Lungenfibrose zeichneten sich durch weniger NK‐Zellen und mehr CD8 + T‐Zellen im peripheren Blut aus. Während wir in anti‐Scl‐70‐positiven Patienten vermehrt CD8 + Effektor‐T‐Zellen in der Haut fanden, wiesen anti‐Zentromer‐positive Patienten erhöhte ThGM‐CSF‐Zellen in der Haut auf. Schlussfolgerung Diese Erkenntnisse unterstreichen die potenzielle Rolle unterschiedlicher Immunzellsubtypen für die Krankheitsprogression und die gewebespezifische Fibrose bei SSc.
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2026 DE
Wang Huizhong · Li Shanshan · Wen Yujie
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Zusammenfassung Hintergrund und Zielsetzung Eine bakterielle Kolonisation, insbesondere durch Staphylococcus aureus (SA), ist auf der Haut von Patienten mit primärem kutanen T‐Zell‐Lymphom (CTCL) prävalent. Die vorliegende Studie hatte das Ziel, Risikofaktoren für kutane bakterielle und SA‐Besiedelungen sowie deren Einfluss auf die Prognose von Patienten mit CTCL zusammen mit der Einnahme systemischer Antibiotika zu untersuchen. Methoden Diese retrospektive Studie umfasste 113 Patienten mit CTCL, bei denen zwischen 2010 und 2024 am Peking University First Hospital ein Hautabstrich durchgeführt wurde. Ergebnisse Fünfundachtzig Patienten (75,2%) wurden positiv auf bakterielle Kolonisationen der Haut getestet (SA, 60,2%). Ulzerierte Läsionen erhöhten die Wahrscheinlichkeit positiver Ergebnisse bei bakteriellen/SA‐Hautkulturen signifikant (multivariate Analyse). Außerdem waren fortgeschrittene Stadien, Tumoren, Erythrodermie, Lymphopenie und Eosinophilie mit erhöhtem Risiko für positive Hautkulturen verbunden (univariate Analyse). Die Cox‐Regressionsanalyse zeigte, dass die bakterielle/SA‐Kolonisation der Haut und die antibiotische Intervention nicht mit dem Gesamtüberleben korrelierten ( p > 0,05). Schlussfolgerungen Diese retrospektive Studie berichtet Daten zur Prävalenz bakterieller Kolonisationen der Haut asiatischer Patienten mit CTCL. Ulzerierte Läsionen erwiesen sich als wichtigster Risikofaktor für kutane bakterielle/SA‐Besiedelungen. Bei den asiatischen Patienten mit CTCL war weder die bakterielle Besiedelung der Haut noch eine solche mit Staphylococcus aureus mit einer schlechteren Prognose assoziiert, noch verbesserte eine kurzzeitige systemische Antibiotikatherapie die Ergebnisse.
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2026 DE
He Haoyu · Qiu Yuanyuan · Liu Qiliang
Zusammenfassung Hintergrund Mittelschwere bis schwere Aknenarben sind therapeutisch herausfordernd und benötigen häufig ein multimodales Behandlungskonzept. Ablative fraktionierte Laserbehandlung (AFL) und fraktioniertes Radiofrequenz‐ Microneedling (FMR) werden zwar häufig eingesetzt, ihre alternierende Anwendung wurde jedoch noch nicht eingehend untersucht. Patienten und Methoden In dieser prospektiven, randomisierten, einfach verblindeten Split‐Face ‐Studie erhielten 20 Patienten (Hauttyp III–IV nach Fitzpatrick) vier Behandlungen im Abstand von jeweils vier Wochen: eine Gesichtshälfte wurde alternierend mit FMR (Sitzungen 1, 3) und AFL (Sitzungen 2, 4) behandelt, während die kontralaterale Hälfte nur mit AFL behandelt wurde. Endpunkte waren ECCA‐Scores ( Échelle d’Évaluation Clinique des Cicatrices d'Acné ), Sebumsekretion, Patientenzufriedenheit und unerwünschte Ereignisse über 24 Wochen. Ergebnisse Die alternierende Therapie war der Monotherapie mit AFL hinsichtlich Verringerung des ECCA‐Scores (53,5% vs. 41,7%, p < 0,05) und signifikanter Verringerung der Sebumsekretion (von 88,6 ± 12,9 auf 81,3 ± 19,1 µg/cm 2 , p < 0,05) überlegen. Die Patientenzufriedenheit war in der alternierenden Gruppe höher (85% vs. 70%), trotz stärkerer verfahrensbedingter Schmerzen (VAS: 5,8 ± 1,3 vs. 4,6 ± 1,1, p < 0,05). Unerwünschte Ereignisse (transientes Erythem, Krustenbildung) waren in beiden Gruppen vergleichbar. Schlussfolgerungen Die alternierende Behandlung mit AFL und FMR ist bei der Behandlung mittelschwerer bis schwerer Aknenarben wirksamer als die alleinige Behandlung mit AFL und erreicht bessere Behandlungsergebnisse bei vertretbarer Sicherheit. Größere Studien und eine längere Nachbeobachtung sind erforderlich.
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2026 DE
Heppt Markus V. · Hadshiew Ina · Kempf Afra
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Zusammenfassung Hintergrund In dieser nichtinterventionellen Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Tirbanibulin, einem zugelassenen topischen Medikament zur Behandlung aktinischer Keratosen (AK), untersucht. Patienten und Methodik Die prospektive nichtinterventionelle Studie wurde an 58 dermatologischen Kliniken und Praxen in Deutschland durchgeführt (02/2022–09/2023). Die Teilnehmenden trugen Tirbanibulin einmal täglich an 5 aufeinanderfolgenden Tagen auf das von AK betroffene Hautareal auf. Nach 57 Tagen (Visite 3) wurden die Reduktion der AK‐Anzahl, die Abheilungsrate, die Verträglichkeit sowie die Behandlungszufriedenheit bewertet. Bei den weiteren Visiten wurden die Basisdaten (Tag 0, Visite 0), ein mögliches Maximum lokaler Hautreaktionen (LSR) (Tage 8–29, Visite 2) sowie die Rezidivrate (Tag 240, Visite 4) untersucht. Ergebnisse Insgesamt nahmen 545 Patienten (68% männlich) mit AK an der Studie teil. Die durchschnittliche AK‐Anzahl sank um 70%, von 5,9 (Ausgangswert) auf 1,9 bei Visite 3 ( p < 0,0001). Bei 37,4% der Teilnehmenden war bei Visite 3 eine vollständige Abheilung zu beobachten, bei 55,0% eine partielle Abheilung (≥ 75% Rückgang). Von den Patienten mit vollständiger Abheilung zeigten 21,9% bei Visite 4 erneut AK‐Läsionen. Die meisten LSR waren leicht bis moderat, wobei am häufigsten Erytheme (97,6%) auftraten. Insgesamt berichteten 91,5%, dass sich ihre AK‐Läsionen verbessert hätten, und 99% würden eine Behandlung mit Tirbanibulin in Zukunft wieder in Betracht ziehen („auf jeden Fall“ [45%], „sicher“ [28%], „wahrscheinlich“ [15 %], „vielleicht“ [11 %]). Schlussfolgerungen Tirbanibulin zeigte eine hohe Abheilungsrate und Akzeptanz im medizinischen Versorgungsalltag.
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2026 DE
Ohlenbusch Janne · Sommer Rachel · Steinbrink Kerstin
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Zusammenfassung Hintergrund Bislang existieren nur wenige Studien zu den psychosozialen Auswirkungen von Vitiligo bei deutschen Patienten. Patienten und Methodik Ziel dieser monozentrischen Pilotstudie war es, das Wohlbefinden und die Lebensqualität erwachsener Patienten mit Vitiligo zu erfassen und diese Parameter hinsichtlich Geschlecht, Alter und klinischer Merkmale zwischen Betroffenen mit und ohne Beteiligung des Genitalbereichs, Gesichts und der Hände zu vergleichen. Wohlbefinden wurde mit Hilfe des WHO‐5‐Fragebogens und Lebensqualität mit dem Dermatology Life Quality Index (DLQI) ermittelt. Die psychometrischen Eigenschaften des WHO‐5‐Fragebogens wurden in dieser Stichprobe ebenfalls getestet. Ergebnisse Insgesamt wurden n = 110 Patienten (mittleres Alter ± SD: 47,5 ± 14,7 Jahre; 54,5% weiblich; 95,5% mit nichtsegmentaler Vitiligo) eingeschlossen. Der Mittelwert des WHO‐5‐Score lag bei 13,3, wobei 42,2% (n = 46) einen Wert von < 13 aufwiesen, was ein vermindertes Wohlbefinden impliziert. 14,7% (n = 16) der Patienten hatten einen WHO‐5‐Score von < 7, was auf eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Depression hinweist. Es wurde kein signifikanter Unterschied zwischen dem WHO‐5‐Score, dem DLQI‐Score und Patienten mit und ohne Genital‐, Gesichts‐ und Handbeteiligung festgestellt. Die psychometrischen Eigenschaften des WHO‐5‐Fragebogens waren gut. Schlussfolgerungen Unsere Ergebnisse unterstreichen die psychosozialen Auswirkungen von Vitiligo bei deutschen Patienten. Zudem legen sie die Nützlichkeit des WHO‐5‐Fragebogens als einfaches psychosoziales Screening‐Instrument für die Routineversorgung dieser Patienten nahe.