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Journals 2009 EN

„Scherben ihrer Bilder, verlorne Klänge ihrer Stimmen …“. Die Korrespondenz zwischen Paul Tillich und Dolf Sternberger

Christophersen Alf · Graf Friedrich Wilhelm

This edition of till now largely unpublished correspondence between Paul Tillich and Dolf Sternberger dates from late 1933 until Tillich's death. The writer, essayist, journalist, and political scientist Sternberger was one of Tillich's most important students. In 1932, he was awarded a doctorate for his thesis on Martin Heidegger's notion of death. Until 1943, he worked for the „Frankfurter Zeitung“ and started to pursue an academic career after World War II. Despite their divergent paths through life, Sternberger and Tillich always maintained a close relationship.

De Gruyter
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Theological Responses in England to the South African War, 1899–1902

Chapman Mark D.

This paper discusses theological responses in the Church of England to the South African War (1899–1902) as reflected in sermons by theologians and church leaders and the limited amount of theological writing on the subject during the period. Three points emerge: first is the strong sense in which the mission was to civilise and Christianize. The fact that the war was being fought against a white enemy led to a characterisation of the Boer as uncivilised and primitive. Secondly, the British Empire was not understood simply as a means of promoting the British interest across the world. Instead it was regarded as at least potentially a Christian Empire which embodied higher universal values. The emphasis was on humility and judgement, whereby moral absolutes were relativised by the vision of a more universal goal. This undoubtedly helped lessen the strength of some of the imperialist rhetoric. Finally, the higher values of self-sacrifice created a sense of moral seriousness: the universal values displayed in love for the community were prioritized over those of a narrow patriotism or individualism. Like the early days of the First World War, the Boer War functioned as an “antidote to anomie”. All in all, the strong dose of Platonism injected into Anglicanism in the nineteenth century meant that it functioned as a modest check on unfettered jingoism. A limited degree of prophetic critique – albeit deeply ambiguous, compromised and sometimes racist – remained the dominant theological discourse of Anglicanism, even at the highest point of imperialism.

De Gruyter
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Wer war Cervantes?

Martínez Bonati Félix

Pensamiento, imagen del mundo y convicción religiosa de Cervantes siguen siendo objeto de interpretaciones contradictorias y frecuente perplejidad. Este trabajo examina propiedades formales de su obra narrativa como expresión de su pensar ético-político. Ellas son la indeterminación y mutabilidad del sujeto que posee el discurso y la inestabilidad e irregularidad genéricas de la estructura del mundo de sus novelas. El enfoque toca a la filosofía del lenguaje y a la poética. La noción intuitiva de un Cervantes a la vez afirmativo y escéptico puede obtener así una elaboración fundamentada.

De Gruyter
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Einleitung - zugleich eine Einführung zur „Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945“

Schmidt Manfred G.

Dieses Heft der ZSR enthält die Beiträge von Hans Günter Hockerts, Franz-Xaver Kaufmann, Gerhard A. Ritter und Hans F. Zacher zum Symposium „Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland“, das am 26. und 27. November 2008 abgehalten wurde. 1 Sein Anlass und Mittelpunkt war die Besichtigung des kurz zuvor abgeschlossenen Werkes „Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945“, eines Großforschungsprojektes, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wurde und dessen Produkte von ihm und dem Bundesarchiv in 21 Bänden herausgegeben werden.2 An diesem Großunternehmen hatten Hockerts, Kaufmann, Ritter und Zacher maßgeblich mitgewirkt - als Ratgeber und Autoren sowie als Bandherausgeber, so Hockerts und Ritter. Weil ihre Beiträge zum vorliegenden Heft aufs engste mit der „Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945“ zusammenhängen, ist es angezeigt, zunächst dieses Werk zu porträtieren.

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Einschluss, Ausschluss und Öffnung im Wandel

Zacher Hans F.

Die Geschichte des Sozialstaates in Deutschland war von Anfang an, und ganz besonders seit 1945, in höchstem Maße eine Geschichte des Einschlusses, des Ausschlusses und der Offenheit. Entsprechend fand die Entwicklung des deutschen Sozialstaates ihren charakteristischen Ausdruck im Wandel der Reichweite, des Inhalts und der Gestalt des Einschlusses, des Ausschlusses und der Offenheit. Das nationalstaatliche Grundmuster hatte sich seit der Achsenzeit um 1800 gebildet. Die wesentlichen Elemente: Staatsgebiet; Staatsangehörige versus Fremde; Teilhabe durch Gebrauch der Freiheit versus Teilhabe durch soziale Leistungen. Nach 1933 fügte die nationalsozialistische Herrschaft dem nationalstaatlich Üblichen des Ausschlusses den willkürlichen Ausschluss durch die absolute Entrechtung der „Fremdrassigen“ und „Gemeinschaftsfremden“ hinzu, von 1939 an die imperialistische Perversion des Einschlusses und des Ausschlusses durch Unterwerfung und Vernichtung. Die historische Verantwortung dafür kennzeichnet seither und bis heute die spezifisch deutsche Arena des Einschlusses und des Ausschlusses.

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Sozialpolitik in der deutschen Wiedervereinigung

Ritter Gerhard A.

Der Beitrag untersucht die Rolle, die die Sozialpolitik sowohl im Vorfeld als auch nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung gespielt hat. Die Herstellung der deutschen Einheit wurde insbesondere durch einen umfassenden sozialrechtlichen und sozialpolitischen Institutionentransfer von West nach Ost bewältigt. Dabei kam es zu gravierenden und möglicherweise auch vermeidbaren Fehlern. Zu nennen sind hier insbesondere die Finanzierung der Einheitskosten mit den Mitteln der Sozialversicherung sowie Fehleinschätzungen in Bezug auf die Produktivität der DDR-Ökonomie bzw. hinsichtlich des notwendigen Sanierungsbedarfs. Gleichwohl war der Institutionentransfer im Grundsatz alternativlos und die Absicherung der deutschen Einheit durch die Übertragung des bundesdeutschen Sozialsystems zählt zu den großen Leistungen der politischen Kräfte, der staatlichen Verwaltung und vor allem auch der Selbstverwaltungsorgane des deutschen Sozialstaats.

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Wohnungsnot, Wohnungslosigkeit und Wohnungslosenhilfe im Wohlfahrtsstaat Schweden: Eine Bestandsaufnahme im Vergleich zu Deutschland

Schwarze Uwe

Der folgende Beitrag beinhaltet neben einer kurzen historischen Rückschau auf die Entwicklung von Wohnungsnot und Wohnungslosenhilfe in Schweden aktuelle empirische Daten zum Problemfeld. Es werden sowohl Befunde der schwedischen Regierung als auch der kommunalen Ebene vorgestellt. Neben definitorischen Problemen und den Ursachen und Strukturmerkmalen von Wohnungslosigkeit werden das Hilfesystem und gegenwärtige Reformbestrebungen untersucht. Der Beitrag basiert auf Experteninterviews, die im Rahmen eines Austauschprojekts 2007 und 2008 in verschiedenen Sozialen Diensten, überwiegend jedoch in Göteborg und Malmö, geführt wurden. Auch Dokumente der Städte, Sozialer Dienste und der Regierung wurden analysiert. Im Ergebnis zeigt der Beitrag, dass Wohnungslosigkeit in Schweden seit den 1990er Jahren als ein wachsendes soziales Problem anerkannt ist. Gleichzeitig war in Schweden seit dem Ende der 1990er Jahre ein ökonomisches Wachstum und eine rückläufige Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Sozialpolitisch wird auf die neue Wohnungsnot aber offenbar weniger strukturell, etwa über sozialen Wohnungsbau, sondern eher individualisierend mit sozialarbeiterischen Maßnahmen reagiert, insbesondere mit einem sozialarbeiterischen Stufenmodell. Hinsichtlich des Ausmaßes von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit nähert sich dieses Problem in Schweden dabei der aktuellen Situation in Deutschland an. Unterschiede finden sich jedoch in der Struktur des Hilfesystems. Die Analyse zeigt schließlich, dass der schwedische Wohlfahrtsstaat im Bereich bedürftigkeitsgeprüfter Leistungen der Grundsicherung und der Sozialen Dienste eben doch nicht so „armutsfest“ ist wie im Fachdiskurs häufig angenommen wird.

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Towards the suspension of compulsory vaccination in Italy: balancing between public health priorities and medico-legal and juridical aspects.

A Molinelli · A Bonsignore · A Querci +3 more

The vast majority of citizens living in Europe have significantly increased their life expectancy and qual-ity in the last fifty years. This great result is mainly due to the improvement in both economic and social status of our societies, but also to the better general hygienic conditions after the II World War and to the parallel impressive scientific and medical progresses worldwide [1]. In particular, some of the best results in medicine during the last decades, unfortunately observed mainly in Western Countries, concern the field of prevention and control of infectious diseases (IDs), and mainly prophylactic vaccines have contrib-uted to this [2]. It is well known that important IDs in term of morbidity and mortality, expanded worldwide in the recent past, have currently been eradicated or eliminated, such as smallpox, polio, diphtheria and other are under control as tetanus, hepatitis B infec-tion (HBV), etc. [3-5]. In particular, children’s health has mainly improved, obtaining the best advantages of well-planned vaccination strategies, being available national immunization schedules targeted for this age group in all Europe [6, 7]. Immunization strategies implemented all across the Eu-ropean Union (EU) Countries, to achieve and maintain over time high rates of vaccination coverages within the target populations, are variable, providing both compul-sion and recommendation, free of charge and co-pay-ment offer, incentives to parents (e.g. Austria) and to health-care personnel (Ireland and United Kingdom) and education and awareness-raising (e.g. Finland, Ger-many and The Netherlands) [8].Following a current general attitude in Europe in the field of Public Health, aimed to abandon compulsory interventions for a number of preventive policies, in favour to an approach mainly based on health education and promotion and patient’s self determination, a cur-rent attempt to suppress the compulsory offer of some vaccines of the national infant immunization schedule is growing up in Italy.

Not Specified
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Sociología de la guerra.

Flabian Nievas

The present article expects to be an approach to the war sociology. War sociology is anew way of understanding the war and the sociology. War is a social activity and we have totry to study it like this. The article goes deeply into the relationship between war and sociologyand establishes the basis of the study of war since a sociological view. Besides, it analyses therole of information in war, the new wars and how the governments build the meaning ofthe conflicts.

Not Specified